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祈りの課題

Please pray for follow-up from the Christmas events held by our network of churches. Kusatsu church are considering holding a Bible study for those who came along and are interested; pray for guidance about that.
 
Please pray for opportunities to establish gospel witness opportunities in the two areas of Kyoto outlined in this month’s article: Yamashina and Fushimi.
 

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Ein Langer Weg drum herum

Ich kam von einer katholischen Familie. Meine Mutter mochte keine Christen, denn die katholischen Priester predigten uns, dass Christen (Protestanten) falsche Propheten seien. Deswegen erlaubte auch ich keinen Protestanten, mit mir über Jesus zu sprechen, denn ich glaubte meiner Mutter die mir erzählte: „Wenn diese Christen zusammenkommen um zu beten, dann transformieren sie zu einer grossen Ziege, deswegen schliessen sie die Türe wenn sie beten.“
Das weckte meine Neugier...

In der Nähe meines Hauses gab es eine Kirche, in der sich eben solche Christen immer zum Gebet traffen und ich dachte, ich könnte während dem Gottesdienst beobachten, was vor sich geht. Ich ging also eines Tages und schaute durch ein Fenster hinein um dies Verwandlung zu beobachten, doch nichts passierte.
Doch als die Leute dann begannen in Sprachen zu reden, die ich nicht kannte, fürchtete ich mich und ging nach hause.
Ich begann mich zu fragen: „Was ist die Wahrheit?“

Ich bekam eine Anstellung als Lehrerin an einer Primarschule und die stellvertretende Direktorin dort, war eine Protestantin. Also fragte ich sie nach Jesus und nach der Erlösung. Sie fragte mich, ob ich eine Bibel habe und ich sagte: „Nein, ich hab nur ein Neues Testament.“ Da erklärte sie mir, um was es darin geht. Sie erzählte mir von Jesus und seiner Mission, gab mir Bibelverse zum nachschlagen und sagte: „Wenn du irgendwelche Zweifel hast, dann frag bitte nach“. Sie war sehr klug.

Wieder daheim las ich sofort die Bibelstellen nach. Sie gefielen mir gut und ich entschloss das ganze Neue Testament zu lesen.
Und während dem zeigte mir der Heilige Geist die Wahrheit über Jesus und sein guter Wille in meinem Leben. Ich war damals 18 Jahre alt.

Zwei Monate nach meiner Konvertierung erwischte mich meine Mutter in der Kirche. Ich starb schier vor Angst, hatte sie mir doch diese Christen ausreden wollen! Dann bekam ich angst, dass sie mich schlagen würde und ich bat meine Freunde mit mir in der Kirche zu bleiben, bis meine Mutter gegangen war.
Nachdem sie fort war, suchte ich meinen Vater auf. Ich erklärte ihm alles und er versicherte mir, er würde nicht zulassen, dass mich meine Mutter schlägt. Gott sei dank, dachte ich.

Als wir nach hause kamen, schlief meine Mutter bereits. So konnte auch ich mich friedlich schlafen legen. Am nächsten Tag jedoch, warf sie mich aus ihrem Haus. Ihrer Familie und ihrem Leben. Ich packte also meine Sachen und ging in die nächste Stadt, in welcher meine ältere Schwester lebte.
Das war eine enorm schwierige Zeit für mich. Viele Leute brachte schlechte Neuigkeiten von meiner Mutter. So zum Beispiel, dass sie sagte sie hätte keine Tochter namens Carla.
Aber viele dieser Leute fragten mich auch, nach meinem Glauben.

In dieser harten Zeit fastete ich einen Monat lang, denn ich wollte wissen warum Jesus mich und meine Eltern entzweite. Ich sagte: „Jesus, mein Herr. Ich habe weder gemordet, noch gestohlen noch sonst irgendetwas unrechtes getan. Warum also hast du mir meine Familie weg genommen?“
Er antwortete mir in 5. Mose Kapittel 8 Vers 2: „Ich habe meine Liebe zu dir bereits am Kreuz bewiesen und nun sollst du dir klar darüber werden, was Ich für einen Wert für dich habe. Was ist mein Platz in deinem Leben? Bist du bereit deine Träume und Pläne los zu lassen und meinen Willen zu akzeptieren? Ich prüfe dich, auf das du Position einnimmst und den richtigen Weg wählst.“

Ich betete weiter für meine Familie und nach sechs Monaten kam meine Mutter um nach mir zu sehen. Sie machte mir den Vorschlag zusammen einen Priester zu konsultieren, der mir sagen sollte, was Protestantismus wirklich ist. Ich sagte zu und meine Mutter machte einen Termin ab für Sonntag. Ich stattete ihm jedoch schon vorher einen Besuch ab. Alleine.
Ich sagte ihm, dass ich hier sei, weil ich Jesus als Herrn und Retter meines Lebens anerkannte. Meine Mutter jedoch nicht und dass dies der Grund sei, warum sie mich aus dem Haus geworfen habe. Ich berichtete ihm, dass meine Mutter von ihm eine Erklärung des Protestantismus‘ wollte, dass ich aber schon wusste um was es da geht. „Wie sie wissen verachtet Jesus Götzendienst. Er spricht von Erlösung denn Er ist die Erlösung und ich möchte, dass Sie meiner Mutter sagen, dass dies mein Glaube richtig ist.“
Mit anderen Worten, ich verlangte von ihm, seinen eigenen Glauben zu verleugnen. Doch er entgegnete mir:“Hab keine Sorge Kind, du bist auf dem Richtigen Weg und deine Mutter ist die welche falsch liegt. Bitte gib Jesus nur nie auf und bleib auf diesem Weg.“

Am verabredeten Sonntag wartete ich lange auf meine Mutter, doch sie kam nicht. Ich ging also zu ihrem Haus und klopfte an. Meine Mutter öffnete die Tür, umarmte mich und sagte:“Oh meine Tochter! Es ist so gut, dass du hier bist, ich koche gerade dein Leibgericht.“
Da wusste ich: Jesus ging mir voraus und brachte die Situation zwischen mir und meiner Familie wieder in Ordnung. Er ist so treu!

Von da an konnte ich mit allen über Jesus sprechen. Nach sieben Jahren nahmen meine Mutter, meine Grossmutter und mein Bruder Jesus als ihren Retter an und ich bin sicher, dass Gott sein Werk auch am Rest der Familie vollendet. Während dieser Zeit hat mich Gott auch in die Mission gerufen. Achtzehn Monate nachdem meine Mutter zum glauben kam, ging ich für vier Jahre an eine Bibelschule und schloss mich danach WEC an. Wo ich jetzt seit elf Jahren bin.

Zwei Monate nachdem ich zum Glauben an Jesus als mein Retter kam, rief er mich nach Japan. Jetzt bin ich hier. Mai 2008. Gott hält Wort!