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Latest Prayer Points

Pray for the salvation of the attendees of Otsu Korean Language class. Hyosoo will be taking over from SeongJae who has run this class for many years.

Many of our team are on furlough at the moment, pray for them as they share about Japan with others, and also for those waiting to have checkups and surgery in their home country.

Madi, a new missionary from Australia, is planning to join us here in September – pray for God to provide all she needs to be able to come.

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Ist der Preis einer japanischen Seele zu hoch?

Ein Phänomen das von den Alpha Kursen über das 10/40 Window bis zu den Leuten die ihre neuste Ausgabe der Operation World lesen reicht. Es ist interessant Kleingruppen von Christen, eine ganze Kirche oder gar eine ganze Konfession zu beobachten, wie sie den zentralen Ruf des Evangeliums zur Mission entdecken oder wieder-entdecken. 
Gott sei dank! Und Ihm sei auch dank für all die Technologie, Internet und gut produzierte Videos inbegriffen, die uns präsentieren und informieren über die Nöte der Welt. Sie appellieren sogar an uns, Projekte zu unterstützen, die diesen Nöten begegnen.
Es mag  ebenfalls eine Folge dieser Bewegung sein, dass immer mehr Christen sich für einen Kurzzeiteinsatz entscheiden: Eine hochdosierte Erfahrung von interkultureller Mission beigewohnt aus vorderster Reihe.
Keine vorhergehende Generation (wie man vielleicht ab und zu liest) war so nah dran zu sehen, wie sich die grosse Zusage erfüllt, wie wir es heute sind. Wow, was für ein Privileg!
Sind wir etwa wirklich schon Teil der Generation, die kollektiv als Kirchen und Gruppen von Christen handeln, um die grosse Zusage zu erfüllen?  Oder sind einfach viele über-optimistisch?
Wir leben allerdings in einer privilegierten Generation, aber privilegiert ist eben genau Teil des Problems! Denn ein grosser Teil unserer Beteiligung an Missionsarbeit, ist doch konsumieren anstatt geben. Wenn wir ehrlich sind machen wir doch viele unserer Aktivitäten und Kurzzeiteinsätzen mehr aus dem selbstsüchtigen Wunsch heraus, Erfahrungen für uns zu sammeln, als aus einem selbstlosen Antrieb heraus einfach zu Dienen. All zu oft, geben wir nur ein kleiner Teil von dem, was wir eigentlich im Überfluss hätten oder wie jemand es mal gesagt hat: Wir geben, was übrig ist und nicht, was recht wäre.
 
Als Kirchen (und das ist alarmierend!) beginnen wir die Welt zu kopieren und zu mimen, mit dem Reden über Kosteneffizienz und dem Rückgang des Kaptials ect. Wir sind nahe daran allen Kosten ein Budget zu setzten, sogar für eine Bekehrung.
Entspringt das dem Verlangen, gute Hüter über dem Geld Gottes zu sein (dem Bisschen das wir ihm zurückgeben) oder passen wir uns einfach der Welt an und streben nach Kostenreduktion und Verbesserung der Rentabilität?
 
Daher meine Frage zum Preis der Seelen der Japaner. Weniger als 1% der japanischen Bevölkerung bekennt sich zu Jesus.
Seit Generationen ist Japan gefangen in Shinto und buddhistischen Traditionen. Sie sind Sklaven eines knallharten Bidlungssystems, Vergnügungssucht und Materialismus. Doch was sie selten machen, ist irgendwelche Reaktionen auf das Evangelium zeigen. Heisst: Ein Missionar in Japan unterliegt sehr hohen Lebenskosten (mehr als doppelt so hoch wie in den U.K) und braucht noch mehr finanzielle Unterstützung als jemand in Afrika zum Beispiel und dazu kommt noch das der Missionar hier in Japan sehr wahrscheinlich eine kleinere Erfolgsquote zu verzeichnen hat. In der Missionssprache: Es ist harter Boden hier.
Dem bewusst, was soll der Missionar hier in Japan also tun? Seine Sachen packen und nach hause gehen? Oder packen und sich auf den Weg zu einem "weichen", guten Missionsboden machen?
 
Meine Frage ist nicht hypotetisch! Wenn der Wert des Yen noch höher steigt, so wird es für einige Missionare unmöglich, mit dem Fond zu leben, den sie bekommen und mit dem sie hergekommen sind. Einige sind aus diesem Grund schon zurück gerufen worden.
 
Einem jungen Missionars-Kandidat den wir kennen, wurde von seiner Heimatgemeinde geraten nach Afrika zu gehen, wo er mit der Unterstützung die sie ihm geben konnten ein viel konfortableres Leben führen könne, als in Japan (wohin er sich eigentlich von Gott berufen fühlte).
 
Eine andere Herausforderung der sich Missionare in Japan stellen müssen, ist die Sprache. Das jahrelange Lernen ist eine Hürde die viele entmutigt. Eine ganze Generation von Missionaren hat sogar geglaubt, japanisch sei des Teufels Werkzeug um zu verhindern, dass Japan von der guten Nachricht erreicht würde.
 

Es ist eine zermürbende Sache, in Japan zu arbeiten. Entmutigung kann schnell überwiegen auf diesem harten, resistenten "Boden" und Enttäuschungen mit Leuten wird es auch viele geben. Dies und der Druck auf "Erfolg" (ein weltlicher, kein biblischer Begriff) hat schon einige zum aufgeben bewogen.

Nun, wenn wir all das abwägen, ist der Preis japanischer Seelen zu hoch? Können wir diese Frage einem Jesus stellen, der sich nicht Gott gleich stellte, sondern sich in echter Dienernatur zu einem Nichts machte? Auch für Jesus hat Mission etwas gekostet. Er musste ein sehr bequemer Himmel verlassen. Er musste Opfer bringen im Umfang jenseits des Verständnisses vieler. Opfer von denen sie ihm abgeraten haben, die er aber dennoch gebracht hat. Weil ihm ein jeder einzelne mehr wert war, als das, was er selbst dabei verlieren würde. Wir kennen ein paar nette japanische Christen und wir haben keine Zweifel, dass es Gott am Herzen liegt, diese noch zu vermehren, aber wo sind die Helfer?

Wenn wir Teil der Generation sein wollen, die die Zusage erfüllt, dann müssen wir uns vorbereiten unsere schöne und bequeme Welt zu verlassen. Nicht aus Pflicht aber aus dem Willen heraus, in Liebe zu handeln und zu gehen. Wir und auch die meisten anderen Missionsfelder brauchen Leute, die nicht nur bereit sind ein Teil ihrer Zeit oder ein Teil ihres Überflusses zu geben, sondern die bereit sind, sich selbst, ganz hin zu geben. Es macht mich traurig, dass wir in einer Zeit leben, in der McDonalds gebiete erreicht hat, wohin es das Evangelium noch nicht geschafft hat. Auch, dass wir auf einer Welt leben, wo sogar Christen es unakzeptabel finden, sich mit einem Lebensstandart unter demjenigen ihrer Eltern zufrieden zu geben. Opfer bringen ist nicht länger Mode. Wir mögen das Konzept nicht, etwas auf geben zu müssen, um etwas besseres zu erhalten! Vielleicht braucht unsere Generation gerade dann die Worte und das Zeugnis von C.T. Studd:

 

"If Jesus Christ be God and died for me then no sacrifice can be too great for me to make for him."

"Wenn Jesus Christus Gott ist und für mich starb, dann kann für mich kein Opfer zu gross sein, es für ihn zu bringen."

Ist unser Gott gross genug und unser Glaube stark genug, um einige unserer Privilegien auf zu geben, im Interesse andere für Ihn zu erreichen?

 
Hier einige Bibelverse zur Erinnerung:

Sprüche 21:3                2 Samuel 24:24                      Römer 12:1+2           Jonah 2:9

Wie kann ich antworten?

 
Wir wollen niemanden provozieren, gleich eine praktische Aktion in die Wege zu leiten. Vielmehr möchten wir, dass du dir Zeit nimmst im Gebet, ab zu wägen und Gottes plan für dein Leben zu entdecken. Aus diesem Grund haben wir die Bibelverse oben beigefügt.
Wie werde ich Teil der Mission?
 
Fordere Informationen an. Du wirst wohl kaum für etwas beten oder in etwas involviert werden wollen, dass du nicht kennst. Operation World ist immer ein guter Anlaufpunkt für Informationen über ein Land. Du kannst dann an eine Missionsgruppe schreiben um ihre regulären News zu erhalten oder um Gebetanliegen und vielleicht Nachrichten von einem spezifischen Arbeiter vor Ort zu bekommen. Auch Bücher gibt es gute zu lesen. So zum Beispiel "World Christian Starter Kit"
 
Bete und das nicht nur einmal! Aufrichtige Gebete sind vom Aussterben bedroht, denn die meisten von uns lernen nicht beten, vor den finalen Jahren unseres Lebens. Doch du kannst etwas dagegen tun. Entwickle ein System das für dich funktioniert. Lege Newsletters mit Gebetsanliegen in einen Ordner ab. Bete jeden Tag nach deiner Andacht für einen daraus. Für einige ist ein Gebetstagebuch ein super tool. Schreibe auf einer Seite das auf, wofür du betest, lass dann die nächste Seite frei, bis du dort hinschreiben kannst, dass das Gebet erhört wurde. Schreibe Details auf, wie das Gebet erhört wurde, so bekommst du tollen Stoff zum nachlesen und um dich zu ermutigen.
 
 
Volunteer Es gibt oft viele praktische Wege, um involviert zu werden. Aber natürlich hörst du nur von diesen, wenn du Informationen anforderst. Einige Optionen sind: 
 
Beim Versand mit zu helfen von Organisationen wie "Soon" oder
Sammle und verschicke dringend gebrauchte Güter an Leute, arbeite in bestehenden Projekten mit oder du kannst beim Missionskomitee oder der Missionsgruppe deiner Kirche einsteigen.
 
Mach Kurzzeit- oder Langzeiteinsätze. Gott ruft viele in einen vollzeitlichen Dienst. Vielleicht bist auch du darunter und Kurzzeiteinsätze oder Prayertrips sind immer gute Möglichkeiten deine Berufung zu entdecken oder zu prüfen.
 
Sei gewillt, zu hören und zu antworten, wenn Gott dir etwas sagt.